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Der renommierte JUNGE OHREN PREIS für Musikvermittlung kommt im Jahr 2016 in neuem Gewand

Ab dem 24. Juni 2016 erhalten Sie hier alle Details zum veränderten JUNGE OHREN PREIS 2016! Ab diesem Jahr wird er in den zwei neuen Kategorien PRODUKTION und EXZELLENZ verliehen.

In der Kategorie PRODUKTION zeichnen wir beispielhafte und konsistente Vermittlungsprogramme von Ensembles, Orchestern und Institutionen des Musiklebens aus. Ebenso möchten wir das Augenmerk auch auf kleinteilige Veranstaltungsreihen im Bereich Musikvermittlung / Education richten – für alle, die Musikvermittlung als selbstverständlichen Teil ihrer Arbeit begreifen.

In der Kategorie EXZELLENZ möchten wir herausragende Persönlichkeiten der Musikvermittlung würdigen, die mit ihrer Arbeit beispielgebend sind und dem Musikleben neue innovative Akzente verleihen.

Der JUNGE OHREN PREIS will mit diesen beiden neuen Kategorien Kulturakteur/innen und die Arbeit von Institutionen sichtbar machen und den Scheinwerfer auf diejenigen lenken, die uns neue Wege zeigen, wie Musik im gesellschaftlichen Leben stärker verankert werden kann.

Für beide neuen Kategorien PRODUKTION und EXZELLENZ können Vorschläge von vielen Institutionen und Persönlichkeiten, wie den Teilnehmer/innen und Mitglieder/innen des netzwerk junge ohren, eingereicht werden. Die Ausschreibung des JUNGE OHREN PREIS 2016 beginnt am 24. Juni 2016 und endet in diesem Jahr am 30. September 2016.

Gerne beantworten wir Ihre Fragen auch persönlich unter +49 (0) 30 53 00 29 45. Ihre Ansprechpartnerin ist Maxi Schweitzer – m.schweitzer@jungeohren.de.



Drei Preisträger beim JUNGE OHREN PREIS 2015

Ausgezeichnetes für junge Ohren!


Drei herausragende Produktionen für „junge Ohren“ durften sich am Donnerstagabend, 26. November 2015 in der Villa Elisabeth in Berlin über die Auszeichnung mit dem JUNGE OHREN PREIS 2015 freuen. 90 Musikprojekte und Produktionen für junge Menschen und neues Publikum aus dem gesamten deutschsprachigen Raum hatten sich für die Jubiläumsausgabe des renommierten Musikvermittlungspreises beworben. Jede der drei Kategorien ist mit 5.000 Euro dotiert.


 
In der Kategorie „Best Practice, Konzert“ wird das Ensemble Die Schurken aus Vorarlberg für „Unterwegs nach Umbidu“ ausgezeichnet. Die Koproduktion mit der Kölner Philharmonie, der Philharmonie Luxemburg, dem Lucerne Festival, den Bregenzer Festspielen und der Jeunesse Österreich präsentiert ein Format auf der Grenze zwischen Musiktheater und Konzert. Im Verzicht auf dramaturgische Überbietungseffekte kreieren die vier Musiker magische Momente voller Spielfreude, die Raum schaffen für die Berührung durch Musik.

 Die Kategorie „Best Practice, Partizipatives Konzert“ entschied MEHR MUSIK! Augsburg mit „RADIO VIELFALT“ für sich. Das interkulturelle Liederbuchprojekt in Kooperation mit der Stiftung Zuhören und dem Bayerischen Rundfunk bindet Grundschulkinder in eine musikalische Spurensuche ein und befördert die Entwicklung und aktive Pflege eines zeitgemäßen Liederschatzes im Zusammenspiel von Schule, Medien, Familie und Freundeskreis.

Mit der Idee zur Entwicklung des Klangobjekts „Plingpolyplü Fantastiko“ überzeugte das Büro für Konzertpädagogik aus Köln in der Konzeptkategorie und Ideenpreis „LabOhr“. Geplant ist der Bau einer ausklappbaren Holzkiste, die in unterschiedlichen Graden der Entfaltung zum experimentell-schöpferischen Gestalten mit akustischen und elektronischen Klangerzeugern einlädt. In Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe wird die bespielbare Skulptur entwickelt, die im Rahmen von Workshops und interaktiven Konzert-Performances an unterschiedlichen Orten zum Einsatz kommen kann.

 Rund 150 Besucherinnen und Besucher folgten der Einladung zur Preisverleihung – Köpfe der Musikvermittlungsszene im gesamten deutschsprachigen Raum. Die Laudator/innen Carola Malter (Deutschlandradio Kultur), Gerhard Dienstbier (Wiener Taschenoper) und Johannes Fuchs (Lucerne Festival) würdigten die Preisträger. Die Moderatorin Vivian Perkovic führt in erfrischender Weise durch den Abend, der von den Musikern Christoph Enzel und Maike Krullmann (clair-obscur saxophonquartett) und dem Duo Hydroglisseur (Christoph Enzel, Baritonsaxophon und Justin Lépany) musikalisch umrahmt wurde.

Zusammen mit den Preisträgern und Nominierten feierte der JUNGE OHREN PREIS sein 10. Jubiläum. Seit 2006 vergibt das netzwerk junge ohren die Prämie für herausragende junge Musikformate. Gefördert wurde der 10. JUNGE OHREN PREIS in seiner Best Practice Kategorie vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und in der Kategorie „LabOhr“ von der Strecker Stiftung.

 


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