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Der JUNGE OHREN PREIS wird 2016 im neuen Gewand ausgeschrieben. Neue Kategorien treten auf den Plan.

Vorschlagsberechtigt für beide Kategorien sind alle Teilnehmer/innen und Mitglieder des netzwerk junge ohren. Leider haben wir in der Umstellung des digitalen Wettbewerbs-Tools noch die gravierende Schwierigkeit, die Login-Daten Ihres Teilnehmer-Accounts auf die neue Website des JUNGE OHREN PREIS zu übertragen.

Daher werden wir die Frist definitiv signifikant verlängern! Wir informieren in unserem nächsten Newsletter über die Freischaltung der Wettbewerbsplattform www.jungeohrenpreis.de, die neue Frist und alle aktuellen folgenden Schritte.

Wir bitten diese Unannehmlichkeiten zu entschuldigen!!!

Zu den neuen Kategorien: Der JUNGE OHREN PREIS wird 2016 in zwei neuen Kategorien ausgeschrieben - PRODUKTION und EXZELLENZ.

In der Kategorie PRODUKTION zeichnen wir beispielhafte und konsistente Vermittlungsprogramme von Ensembles, Orchestern und Institutionen des Musiklebens aus. Ebenso möchten wir das Augenmerk auch auf kleinteilige Veranstaltungsreihen im Bereich Musikvermittlung / Education richten – für alle, die Musikvermittlung als selbstverständlichen Teil ihrer Arbeit begreifen.

In der Kategorie EXZELLENZ möchten wir herausragende Persönlichkeiten der Musikvermittlung würdigen, die mit ihrer Arbeit beispielgebend sind und dem Musikleben neue innovative Akzente verleihen.

Der JUNGE OHREN PREIS will mit diesen beiden neuen Kategorien Kulturakteur/innen und die Arbeit von Institutionen sichtbar machen und den Scheinwerfer auf diejenigen lenken, die uns neue Wege zeigen, wie Musik im gesellschaftlichen Leben stärker verankert werden kann.




Drei Preisträger beim JUNGE OHREN PREIS 2015

Ausgezeichnetes für junge Ohren!


Drei herausragende Produktionen für „junge Ohren“ durften sich am Donnerstagabend, 26. November 2015 in der Villa Elisabeth in Berlin über die Auszeichnung mit dem JUNGE OHREN PREIS 2015 freuen. 90 Musikprojekte und Produktionen für junge Menschen und neues Publikum aus dem gesamten deutschsprachigen Raum hatten sich für die Jubiläumsausgabe des renommierten Musikvermittlungspreises beworben. Jede der drei Kategorien ist mit 5.000 Euro dotiert.


 
In der Kategorie „Best Practice, Konzert“ wird das Ensemble Die Schurken aus Vorarlberg für „Unterwegs nach Umbidu“ ausgezeichnet. Die Koproduktion mit der Kölner Philharmonie, der Philharmonie Luxemburg, dem Lucerne Festival, den Bregenzer Festspielen und der Jeunesse Österreich präsentiert ein Format auf der Grenze zwischen Musiktheater und Konzert. Im Verzicht auf dramaturgische Überbietungseffekte kreieren die vier Musiker magische Momente voller Spielfreude, die Raum schaffen für die Berührung durch Musik.

 Die Kategorie „Best Practice, Partizipatives Konzert“ entschied MEHR MUSIK! Augsburg mit „RADIO VIELFALT“ für sich. Das interkulturelle Liederbuchprojekt in Kooperation mit der Stiftung Zuhören und dem Bayerischen Rundfunk bindet Grundschulkinder in eine musikalische Spurensuche ein und befördert die Entwicklung und aktive Pflege eines zeitgemäßen Liederschatzes im Zusammenspiel von Schule, Medien, Familie und Freundeskreis.

Mit der Idee zur Entwicklung des Klangobjekts „Plingpolyplü Fantastiko“ überzeugte das Büro für Konzertpädagogik aus Köln in der Konzeptkategorie und Ideenpreis „LabOhr“. Geplant ist der Bau einer ausklappbaren Holzkiste, die in unterschiedlichen Graden der Entfaltung zum experimentell-schöpferischen Gestalten mit akustischen und elektronischen Klangerzeugern einlädt. In Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe wird die bespielbare Skulptur entwickelt, die im Rahmen von Workshops und interaktiven Konzert-Performances an unterschiedlichen Orten zum Einsatz kommen kann.

 Rund 150 Besucherinnen und Besucher folgten der Einladung zur Preisverleihung – Köpfe der Musikvermittlungsszene im gesamten deutschsprachigen Raum. Die Laudator/innen Carola Malter (Deutschlandradio Kultur), Gerhard Dienstbier (Wiener Taschenoper) und Johannes Fuchs (Lucerne Festival) würdigten die Preisträger. Die Moderatorin Vivian Perkovic führt in erfrischender Weise durch den Abend, der von den Musikern Christoph Enzel und Maike Krullmann (clair-obscur saxophonquartett) und dem Duo Hydroglisseur (Christoph Enzel, Baritonsaxophon und Justin Lépany) musikalisch umrahmt wurde.

Zusammen mit den Preisträgern und Nominierten feierte der JUNGE OHREN PREIS sein 10. Jubiläum. Seit 2006 vergibt das netzwerk junge ohren die Prämie für herausragende junge Musikformate. Gefördert wurde der 10. JUNGE OHREN PREIS in seiner Best Practice Kategorie vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und in der Kategorie „LabOhr“ von der Strecker Stiftung.

 


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